Der Automaten-Bluff. Wer kennt es nicht?

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 Man setzt ganz aufgeregt immer wieder in der letzten Sekunde vor dem Ablauf der Zeit ein Gebot und wenn es dann endlich so weit ist und die Zeit abläuft, kommt dann ein Automat daher und bietet weiter. Was hat es mit Automaten auf sich?

Der andere Bieter muss mindestens 45 Einsätze einstellen. Was passiert also? Man gibt auf und der Automatenspieler gewinnt nach einem Einsatz. Aber ist es wirklich so banal und einfach zu berechnen? Nein, ist es eben nicht. Eine vielversprechende Taktik ist es, wenn man selbst nur noch wenige Bids hat und zum Beispiel nur noch drei Einsätze spielen kann, dann stellt man eben auch einen Automaten auf. Ich stelle 45 Einsätze ein, habe tatsächlich aber nur drei. Ich bluffe mich also bei der Auktion zum Gewinn.

So was klappt natürlich nicht immer, schon weil häufig auch andere Automaten eingestellt werden, aber gerade wenn man nur noch wenige Bids zur Verfügung hat, ist dieser Bluff-Effekt hoch einzuschätzen. Weiterhin kann man anders herum Automaten natürlich auch gut ausspielen. Wenn zwei Leute einen Automaten gesetzt haben, kann ich in der Regel davon ausgehen, dass sie sich gegenseitig eine gewisse Zeit hochschaukeln. Wenn ich dann, nachdem die beiden anderen Bieter sich schon eine Menge Bids weggenommen haben, meinen Automaten ins Spiel bringe, demotiviert das häufig auch meine Konkurrenten und sie lassen ihren Automaten auslaufen. Automaten der Gegner nutzen und mit den eigenen Automaten einschüchtern.

Wer das beherrscht wird schnell zu ersten Erfolgen kommen.


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